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Wein&Kulinarisches
Rudolf Kammermeier
Die Hagebutte - Rosa canina
Rosengewächse - Rosaceae
Herkunft:
Persien, Europa, Nordafrika, Vorder- und Mittelasien
Inhaltsstoffe:
Vitamine, Flavone, Fruchtsäuren,
Pektin, Mineralstoffe, Spurenelemente
Inhaltsstoffe:
In spätneolithischen Pfahlbauten fand man bereits Hagebuttenkerne. Die Kelten nutzten Hagebuttenzweige als Räucherwerk. Auch die alten Griechen verwendeten Hagebutten als natürliches Heilmittel und bezeichneten sie als Götterfrucht. Hippokrates empfahl sie bei Entzündungen und im Mittelalter wurden sie auch schon medizinisch genutzt. Pfarrer Sebastian Kneipp verwendete den Tee zur Linderung und Reinigung.
Aus Mythen, Märchen (Dornröschen), und Liedern (Ein Männlein steht im Walde…), kennen wir die Heckenrose.
Ein Aberglaube besagte: Drei Hagebutten am Weihnachtsabend, am Stephanstag, am Silvesterabend und an Neujahr verzehrt, gilt als besonderer Schutz gegen Unfall und Krankheiten.
Um Felder und Gärten bot die Heckenrose in alter Zeit Schutz vor ungebetenen Gästen, für den Winter einen optimalen Vitamin C-Vorrat, und sie stellte wohl ein Zeichen unbesiegbarer Kraft dar, weil die Früchte den ganzen Winter über an den Zweigen hängen blieben.
In der Religion schließlich ist die Rose Sinnbild der Reinheit und Keuschheit und daher oft auf Marienbildern zu sehen.
Nachdem in einigen Regionen Deutschlands süßes Hagebuttenmus oder Hagebuttenkonfitüre als Delikatessen in der gehobenen Küche gelten, hatte ich die Idee, diese Wildfrüchte zu einen scharfen Sauce zu verarbeiten. Durch ihr süßsäuerliches, aber kräftiges Aroma setzt diese Sauce Tolle Accente bei Wildgerichten, Desserts, Eis und natürlich Käse.
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